Start mit Hindernissen

Tja wie das immer so ist mit dem Start. Manche sind einfach – manche gestalten sich schwer, aber fast immer geht was schief ­čśë

In unserem Fall war es ein Start der letzten Kategorie, kurz bevor wir losfahren wollen und eigentlich gut vorbereiten waren, ├╝berbrachte Tina mir die schlechte Nachricht, dass in unserem Keller eingebrochen wurde. Sofort ging meine Gedanken in Richtung des Kinderwagens, der die letzten N├Ąchte dort ├╝bergangsweise verbracht hatte. Doch Tina sagte mir, dass weder der Kinderwagen noch etwas von unserem (Un-) Rat gestohlen wurde.

Leider verz├Âgerte sich durch das anbringen eines neuen Schlosses die Abfahrt um eine weitere Stunde . Kurze Zeit sp├Ąter waren wir fast startklar, es fehlte nur noch unser Familienauto in die sichere Unterbringung zu ├╝berf├╝hren – gesagt getan! Wo war noch mal der eigene Hausschl├╝ssel, dachte ich mir beim verlassen der Tiefgarage und bekam Schnappatmung und Schweisausbruch zugleich. Also noch mal zur├╝ck zum Auto, Weg absuchen, Tina anrufen… Nichts erbrachte einen Hinweis auf meinen Schl├╝ssel.

Sofort machte sich ein Magengrummeln bei mir bemerkbar – gerade in Hinblick auf den n├Ąchtlichen Einbrecher… Nun gut Ruhe bewahren, einfach noch mal zur├╝ck zum Auto – Weg absuchen etc, also die Suche von von beginnen – aber auch ein zweites suchen war Ergebnislos. Tina beruhigte mich und bat mich nach Hause zu kommen (“Wir werden den Schl├╝ssel schon finden”).

Also haben wir die restlichen Sachen gepackt und ab zum Bulli und da lag er, mein verlorengeglaubter Schl├╝ssel, unversehrt in der Ablage ­čśë

Wir konnten nun nach ├╝ber 2,5h st├╝ndiger Versp├Ątung unsere Reise beginnen. Dank bestem Feierabends- und Feiertagsverkehr verstrichen die nur m├╝hsam und wir steckten erst einmal im Verkehr fest. Ich nutzte die Zeit und vertraute mich mit dem Volkswagen T3 California mit Atlantic Westfalia Ausstattung, was mir sehr gut gelang. Der einzigste von uns dreien, war unser kleiner Smallie, der laut und gl├╝cklich vor Freude, lachte und gluckste. Vielleicht hat er als einziger zu diesem Moment wirklich gedacht, dass wir endlich loskommen ­čśë

Unser erster Stopp war dann Bronkow, dort besuchten wir Tinas Vater und seine Freundin Simone und haben uns sehr gefreut sie wiederzusehen und wir m├Âchten uns f├╝r die Gastfreundschaft sehr bedanken.

Morgen gehts dann auf den ersten gr├Â├čeren Turn, es geht nach Prag

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